Jahresfeste - Schamanische Energiearbeit

Claudia Wach
Schamanisch Energetisches Heilen
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Jahresfeste

Aktuell

Die Mutter des Wassers
Litha
 
Mond- und Sonnenfest
 zur Sommersonnwende um den 21. Juni


In dieser Zeit nimmt die Göttin ihre Gestalt als Mutter der Wasser an. Sie ist RAN, die Meeresgöttin der Salzwasser, und SIRONA, Göttin des Heilwassers und der Quellen. Sie erscheint in Gestalt der Rheintöchter und Flussgöttinnen und der blauen Königinnen über die Emotionen, die Intuitionen und alles, was wir fühlen. Sie singt in uns im Wasser unseres Körpers. Sie ist die Quelle, von der alles ihren Ursprung nimmt und die ewig sprudelt.
 
Alte Überlieferungen lassen die Erdgöttin liebevoll in ihren Armen den Flußdrachen halten: der Fluß überschwemmt mit seinen Hochwassern alljährlich die Erde und befruchtet als ihr Gefährte die Göttin des Landes. Somit werden das Wachstum und die Ernte gesegnet und das Fortbestehen der Menschheit gesichert. (interessant dazu die alten Rheinsagen und Nibelungen)
 
Das Leben, das aus dem salzigen Wasser entstanden ist, braucht süßes Wasser um zu überleben. Süßwasser ist eines der kostbarsten Geschenke der Göttin überhaupt, denn ohne Trinkwasser könnten wir nicht überleben.
 
Das Fest der Wassergöttin und Königin der Gefühle (auch der Mond gehört mit zu ihr) stellt den Höhepunkt der hellen Zeit dar, danach beginnt die Dunkelheit wieder an Kraft zu gewinnen. Es ist ein guter Zeitpunkt, um mit Hilfe der Wassergöttin zu entscheiden, wohin wir unsere Energie von nun an fließen lassen wollen.
 
Das Symbol der Mutter des Wassers ist der Kelch, der die Quelle, ihren ewig fruchtbaren Schoß, symbolisiert , aus dem unaufhörlich das Leben und die Gaben der Göttin sprudeln. Das Symbol der Wassergöttin steht für das göttlich-weibliche Mysterium der Großen, allumfassenden Göttin des Erschaffens, Gebärens und Hervorbringens. Jede natürliche Quelle, an der Wasser aus dem Körper von Mutter Erde an die Oberfläche dringt, ist ihr heiliger Ort, an dem sie verehrt wird. (Joanne Foucher, Unsere heimischen Göttinnen neu entdecken)

Sie ruft uns zu sich in dieser Zeit um uns zu reinigen, ihr Quellwasser zu trinken, unsere Kelche zu füllen und uns in Liebe mit ihr zu verbinden. Lassen wir uns mit ihr gemeinsam in Schönheit und Dankbarkeit fließen.....
 
 
 
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Lammas oder auch Lughnasadh
 Das Fest des ersten Brotes
 Mondfest: 28. Juli - 01. August 2026

 
Lammas oder Lughnasadh ist ein Mondfest. Es wird traditionell um den 01. August herum gefeiert oder auch am achten Vollmond nach der Wintersonnwende.
Die alten Kelten feierten Lammas Anfang August (zum Vollmond im August)
 Es ist das erste der drei Erntefeste (Lammas/Lughnasadh, Mabon, Samhain) und man feiert die Getreideernte und damit den Beginn der großen Erntezeit.
 Lammas bedeutet auch Getreidemutter, Schnitterfest oder Fest der Brotlaibe.
 
Traditionell wird aus dem frisch geernteten reifen Korn das "erste Brot" gebacken. Es gilt als heiliges Brot und gibt Anlass zu einem zeremoniellen Freudenfest.
 
Unser Dank gilt der fruchtbaren Muttergöttin, die uns alles gibt was wir brauchen -
 großzügige Fülle der Natur und bedingungslose Liebe.
 Sie gebiert Samen, Blüten, Nüsse, Früchte, Gemüse, Pilze und Getreide auf den Feldern, Wiesen und Wäldern.
 
Man nennt es auch das Fest der "Kräuterweihe" - in dieser Zeit geerntet, wurde den Kräutern
eine dreifache Wirkung zugesprochen und daher gerne zu Büscheln gebunden
 und zum Trocknen aufgehängt. (Siehe auch Maria Himmelfahrt mit der Kräuterweihe)

Ritual:
Kräuter sammeln wie Beifuß, Johanniskraut, Kamille, Salbei, Pfefferminze, Schafgarbe, Baldrian, Wermut, Lavendel oder Thymian...
Segnen (lassen) und zum räuchern verwenden.
 
Es ist auch das Fest von "Lughnasadh" dem Gott des Lichts.  Die Feier der "Hochzeit des Lichts" und der unendlichen Wiedervereinigung von Himmel und Erde,
 dem ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen.
 
Es ist ein Fest des Jahreszyklus eines Vegetationsgottes. Seine Gefährtin zieht ihr schwarzes Kleid an und wird zur "Schnitterin" (Ernte), die ihren Geliebten in die Unterwelt zurückruft. Die Tage werden merklich kürzer und zum Mabon Fest im September wird der Kornkönig gänzlich in die Unterwelt, den Ur-Schoß der dunklen Mutter eintauchen, bis er am Julfest im Dezember wieder neu geboren wird.

Ritual:
Loslassen: auf einen Zettel aufschreiben was wir loslassen, abtrennen wollen und diesen Zettel verbrennen.
Auf einen anderen Zettel können wir schreiben was wir geerntet haben und segnen wollen - diesen Zettel heben wir auf. Machen wir uns bewußt, was in uns Gutes herangereift ist. Wie sieht unsere Ernte aus...

Dankbarkeit und Bewusstsein für die Fülle und Schönheit in unserem Leben, für Mutter Erde und ihre Geschenke macht unser Herz grösser und unsere Welt ein wenig schöner. Es kann meiner Meinung nach gar nicht oft genug bewusst gemacht und gefeiert werden.
 
Ich wünsche allen viel Freude und ein gesegnetes Lammas-Fest.

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Maria Himmelfahrt
15. August

Das Hochfest Mariä Himmelfahrt auch Großer Frauentag, MAria Würzweih oder Büschelfrauentag genannt, wurde (vermutlich) im 5. Jahrhundert von Cyrill v. Alexandrien als Pendant zur heidnischen Gottheit Astraea eingeführt.

In den apokryphen Evangelien besagt die Legende, dass Maria nach ihrem Tod bestattet wurde (Jerusalem oder Ephesus), aber Jesus Christus sei mit seinen Engeln erschienen und der Stein vor der Grabhöhle wurde weggewälzt und Maria mit in den Himmel genommen.

Die Jünger fanden danach statt dem Leichnam von Maria Blüten und Kräuter vor. Daraufhin entstand der Brauch der Kräutersegnung (erstmals erwähnt im 9. Jahrhundert).
Je nach Region werden in die Kräuterbüschel 7 Kräuter oder mehr gebunden. Typisch dafür sind: Alant, echtes Johanniskraut, Wermut, Beifuß, Rainfarn, Schafgarbe, Königskerze, Kamille, Thymian, Baldrian, Eisenkraut, Odermennig, Klee sowie verschiedene Getreidesorten und Rosen.
Die Kräuterbüschel werden am 15. August in der Kirche gesegnet und damit beginnt auch die Zeit des Frauendreißigers, der Gnadenzeit zwischen "Maria Himmelfahrt" und "Maria Namen" am 12. September.

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E-Mail: claudiawach@t-online.de     -     Mobil: 0176 - 51 99 80 34
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